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Freitag, 29. Mai 2020

zur Kyburg

vor der Kyburg
vor der Kyburg

Trotz teilweise krÀftigem Nordwind war es heute vorwiegend sonnig und um die 20° Grad warm. Ich hatte richtig Lust um eine etwas lÀngere Biketour zu machen und deshalb entschied ich mich, zur Kyburg zu fahren.

Bis nach BrĂŒtten folgte ich so quasi meinen Standard-Trails und von da wĂ€hlte ich den altbekannten, steilen Downhill runter nach Winterthur Töss. Diesen Trail gibt es schon ĂŒber 15 Jahre und er hat schon viele unterschiedliche Gesichter gezeigt. FrĂŒher war er mal mit vielen Schanzen, Anliegern und auch einem Wallride ausgebaut, doch nach Querelen mit dem Waldbesitzer wurde alles wieder abgebaut. Aktuell gibt es wieder zwei kĂŒnstliche SprĂŒnge, ein paar Anlieger und mehrere, kleine Naturschanzen. Der Trail selbst ist mittlerweile stark ausgefahren und viele grobe Wurzeln stehen vor, weil die Erde rundherum wegebremst und -erodiert ist. So mit Null Zentimeter Federweg ist das ziemlich anspruchsvoll, man muss eine gute Linie finden und konzentriert bleiben. NatĂŒrlich geht das dann eher langsam zu und her und deshalb umfuhr ich die kĂŒnstlichen SprĂŒnge und rollte eher ĂŒber die NatursprĂŒnge, als dass ich wirklich gesprungen wĂ€re. Ich bin mittlerweile alt, trage ausser dem Helm keine SchutzausrĂŒstung und bin deshalb schon zufrieden, wenn ich ohne anzuhalten (oder zu stĂŒrzen) heil unten ankomme. Auch so schiesst mir schon ziemlich Adrenalin ins Blut. 😃

Es folgen ein paar ruhige Schotterstrassen-Kilometer entlang der Töss, die dann in einen verwinkelten Wanderweg, immer direkt am Flussufer, ĂŒbergehen. Eine sehr schöne Passage, die spassig und unterhaltsam ist. Kurz vor Sennhof treffe ich dann auf die Asphaltstrasse hoch zur Kyburg. Die ist ziemlich steil. Das GPS sagt 160 Höhenmeter auf 1,6 Kilometer, was somit durchschnittlich 10 Prozent Steigung entspricht. Klar, dass ich dabei gut ins Schwitzen komme. Oben angekommen fahre ich direkt zur Burg, wo ich ein paar Fotos schiesse und dann eine kurze Pause auf einer Parkbank einlege.

Danach folge ich zuerst dem Wanderweg in Richtung Kollbrunn, zweige aber bald links ab, weil ich da einen schönen und schnellen Downhill durch den Wald, runter nach Sennhof kenne. Von da wieder etwa einen Kilometer am Tössufer entlang und dann hoch auf den Eschenberg. Ich komme da an einem schönen Gartenrestaurant vorbei und ich muss mir gut zureden, dass ich nicht anhalte und schon wieder ein Pause einlege 😉. Am höchsten Punkt, halte ich kurz fĂŒr ein Foto des Aussichtsturms, bevor es dann rassig bergrunter, am Tierpark Bruederholz vorbei, zurĂŒck nach Winterthur Töss geht. Von da geht es dann wieder berghoch, diesmal auf den Beerenberg.

Beerenberg und Multberg sind die zwei höchsten Punkte eines HĂŒgelzugs zwischen Winterthur und Pfungen. Da gibt es viele schöne Wanderwege, die ich alle bestens kenne und deshalb heute auch so richtig geniessen kann. Dies vor allem auch im Hinblick auf den kommenden Kaffeehalt bei der BĂ€ckerei in Pfungen. Ein Eierbrötchen und ein Latte Macchiato geben mir die nötige Kraft fĂŒr die letzten Kilometer bis nach Hause. Das war eine sehr schöne Tour! Das GPS sagt: 53 km., 3:41 Std., 1'170 Hm.

Hier noch ein paar Bilder von unterwegs:

am Tössufer entlangam Eingangstor zur Burgim kleinen Park vor der KyburgAussichtsturm auf dem Eschenberg

Donnerstag, 28. Mai 2020

schnell wie der Wind

Karins E-Flitzer
Karins E-Flitzer

Heute Nachmittag konnte ich das neue E-Bike von Karin abholen und dann damit nach Hause fahren. Das war eine ganz neue Erfahrung! Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn bis zum heutigen Tag bin ich noch nie lÀnger als 3 Minuten, und maximal um einen HÀuserblock, mit einem E.Bike gefahren.

Man kann sich leicht vorstellen, dass meine 1,92m nicht sehr gut auf ein Fahrrad in der Grösse S passen. Der Sattel konnte auch nur auf knappe 65cm ausgezogen werden, weshalb ich nicht wirklich ergonomisch sitzen und pedalieren konnte (meine ĂŒbliche Sitzhöhe liegt bei 80cm). Aber... das macht fast gar nichts. 😉

Bis nach Hause waren es etwa 11 Kilometer, mit einem leichten HĂŒgel unterwegs. Was soll ich sagen? Ich bin beeindruckt? Irgendwie schon, denn das Bike zischt richtig gut ab. Es gibt drei elektrische UnterstĂŒtzungsmodi, Eco, Sport und Turbo. Der Motor verstĂ€rkt die auf das Pedal eingeleitete Kraft dabei um 35, 70 oder 100 Prozent und dies bis zu einer Maximalgeschwindigkeit von 25 km/h. Und sehr schön dabei ist, dass dies nahezu gerĂ€uschlos geschieht (da habe ich schon ganz andere Summer und Brummer gehört).

Als relativ geĂŒbter Radfahrer kann ich den Turbo-Modus eigentlich nicht nutzen, denn damit bin ich sofort am Begrenzungslimit von 25km/h und fahre somit immer in dem Bereich, wo sich der Motor zu- und dann wieder abschaltet und man merkt dann schon sehr deutlich, dass man ein >20kg-Bike ohne MotorunterstĂŒtzung nur schwer auf einer Geschwindigkeit von ĂŒber 25km/h halten kann. So gesehen macht der Turbo-Modus nur an (stĂ€rkeren) Steigungen wirklich Sinn, was ich aber nicht getestet habe.

Auf der Gegenseite ist der Eco-Modus so quasi fĂŒr SonntagspaziergĂ€nger. Wenn Geschwindigkeit keine Rolle spielt und es vor allem darum geht, Zeit zu haben, die schöne Natur zu geniessen und dabei nicht gross ins Schnaufen zu geraten. Finde ich o.k. und praktisch. Es muss ja nicht immer zĂŒgig vorwĂ€rts gehen und falls man wirklich etwas schneller fahren will, dann steigt die körperliche Belastung und es fĂŒhlt sich fast so an, wie ein normales, motorloses, Fahrrad. Mit leichtem Vorteil berghoch. Da gleicht es nicht nur das Zusatzgewicht aus, sondern schiebt schon merklich vorwĂ€rts.

windschnittige Frisur ;-)
windschnittige Frisur ;-)

Die meiste Zeit bin ich im mittleren Sport-Modus unterwegs gewesen. Das macht Spass und damit ist man dann doch deutlich zĂŒgiger unterwegs als mit einem Bio-Bike. Den angesprochenen HĂŒgel bin ich damit ganz locker und zwischen 20 und 22 km/h hochgefahren, ohne mich dabei nennenswert angestrengt zu haben. Im Vergleich dazu fahre ich die gleiche Steigung mit dem Kish mit 13 bis 15 km/h hoch, mit einer deutlich höheren körperlichen Belastung. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied. Man ist entspannt aber doch recht zĂŒgig unterwegs. Wird es flach, so fahre ich auch im Sport-Modus an der UnterstĂŒtzungsgrenze von 25 km/h. Mein erstes Fazit, in Bezug auf meine körperliche Fitness wĂ€re also wie folgt: Bergrunter und flach im Eco-Modus, hĂŒglig berghoch im Sport-Modus und nur an steilen Rampen mit 10 und mehr Steigungsprozenten im Turbo-Modus.

Es erstaunt mich deshalb ĂŒberhaupt nicht, dass diese E-Bikes einen reissenden Absatz finden. Es ist wirklich ein ideales Pendlerfahrzeug. Damit ist man schneller und vor allem entspannter unterwegs als mit einem normalen Velo und ĂŒberwindet auch lĂ€ngere Distanzen ohne grössere Probleme und ohne Schweiss auf der Stirn. Ja, das ist schon cool 😎! Wieviel Fahrtwind ich im Haar hatte, kann man gut auf dem Bild erkennen 😂.

Nonsens finde ich hingegen noch immer E-RennrĂ€der und E-Mountainbikes. Beide TĂ€tigkeiten verbinde ich mit sportlicher BetĂ€tigung. Mit einem Rennrad sucht man die Grenze, wie schnell man mit reiner Muskelkraft vorwĂ€rts kommen kann und mit einem Mountainbike sucht man die Grenze wie steil berghoch man pedalieren kann. Beides wird mit einem Motor ad absurdum gefĂŒhrt. Das ist in meinen Augen reiner Selbstbetrug. Man stösst damit in einen Leistungsbereich vor, dem man von Natur aus nicht (mehr) gewachsen ist. Mehr Schein als Sein. Viagra fĂŒr Impotente 😏. Denn was mir heute, wĂ€hrend der Fahrt, auch mal durch den Kopf geschossen ist: E-Bike fahren sieht aus wie Fahrradfahren und die Bewegungen sind ziemlich identisch. Trotzdem ist es nicht wirklich vergleichbar...

Dienstag, 26. Mai 2020

eine feine Sache

GX Eagle schaltet nun perfekt.
GX Eagle schaltet nun perfekt.

Auf der sonntĂ€glichen Eagle-Probefahrt stellte ich ein kitzekleines Problem an der neuen Schaltung fest. Irgendwo, in der Mitte des Ritzelpakets wird ein Gang wĂ€hrend des Schaltens ĂŒbersprungen. Obwohl ich alles penibel genau eingestellt hatte, kriegte ich das nicht weg. Ich kam rasch auf die Idee, dass dies nur an der Ausrichtung des Schaltauges am Rahmen liegen kann.

In MTB-Internetforen und auch auf den SRAM-YouTube-Videos wird immer wieder davon berichtet, dass die viele Schaltprobleme auf ein krummes Schaltauge zurĂŒckzufĂŒhren sind. Im April habe ich ja schon daran herumgebogen, bis die Shimano SLX Schaltung wieder gut funktionierte. Weil ich selbst jedoch kein entsprechendes Werkzeug hatte, besuchte ich heute Nachmittag als erstes meinen freundlichen BikehĂ€ndler, bei dem ich das TREK gekauft habe. Ich konnte mir das Werkzeug ausleihen und siehe da, hier lag tatsĂ€chlich der Hund begraben. Mit etwas nachbiegen war bald die korrekte Position gefunden und ich konnte das Schaltwerk wieder anbauen. Zur Sicherheit bestellte ich dennoch ein Ersatz-Schaltauge. Das ist im Hinblick auf zukĂŒnftige Radreisen sicher eine gute Investition, denn das Teil ist klein, leicht und einfach mitzunehmen. Sollten also auf Reise erneut Schaltprobleme auftauchen, kann ich sehr einfach und schnell das Schaltauge austauschen und so diese Fehlerquelle ausschliessen. Zudem ist das aktuelle Schaltauge durch die mehrfache Biegerei vermutlich auch schon etwas geschwĂ€cht.

NatĂŒrlich nutzte ich danach das tolle Wetter fĂŒr einen erneute Testrunde. YES! 👌 Perfekt! Nun flutschen die GĂ€nge schön Schritt fĂŒr Schritt, dass es eine wahre Freude ist. Wieder war ich erstaunt, wie ruhig diese Eagle-Schaltung ist. Ein Traum! Das macht richtig Freude!

Sonntag, 24. Mai 2020

the eagle has landed

neu: SRAM GX Eagle, 1x12-Schaltung
neu: SRAM GX Eagle, 1x12-Schaltung

Schon kurz nach der Sizilienreise kaufte ich neue Schaltkomponenten fĂŒr das TREK 1120. Das war damals eine Art Frustkauf aufgrund der Schaltprobleme, die ich einfach nicht richtig in den Griff bekam. Am 7. April bin ich dem Problem dann auf den Grund gegangen und konnte es zumindest zufriendenstellend lösen. Deshalb lagen die neuen Teile ungenutzt im Schuppen.

oben: Shimano 11-fach, unten: SRAM 12-fach
oben: Shimano 11-fach, unten: SRAM 12-fach

Heute habe ich dann mehr aus Langeweile denn aus Notwendigkeit das Umbauprojekt angegangen. Original waren Shimano SLX 1x11 Schaltkomponenten montiert. Die UmrĂŒstung auf SRAM GX Eagle 1x12 betrifft die folgenden Komponenten: Freilaufkörper, Kassette, Schaltwerk, Kettenblatt, Kette, Schalthebel und -kabel. Die Vorteile dieser UmrĂŒstung sind 1 Gang mehr (12 statt 11) und eine grössere Übersetzungsbandbreite (500% statt 418%). Das klingt natĂŒrlich vielversprechend. Der nebenstehenden Grafik kann man einen Vergleich der beiden Übersetzungen sehen. Oben die alte SLX-11-fach-Schaltung mit einem 28er Kettenblatt und unten die neu GX-12-fach-Schaltung mit einem 30er Kettenblatt. Man kann daraus ablesen, dass der keinste Gang (links) ziemlich gleich ausfĂ€llt. Der zusĂ€tzliche Gang vergrössert die Bandbreite vorwiegend im schnellen Bereich (rechts). Das entspricht meinen Vorstellungen, denn in der FlĂ€che oder bergrunter konnte ich bisher nur bis etwa 30km/h mittreten. Mit der neuen Schaltung sollten auch 35km/h drinliegen.

Als erstes baute ich das Hinterrad aus und wechselte den Freilaufkörper und das Ritzelpaket (Kassette). Dann tauschte ich das originale, runde 30er Kettenblatt gegen ein neues, ovales 30er Kettenblatt. Als nĂ€chstes stand der Tausch des Schaltwerks auf dem Programm und zum Schluss dann der neue Schalthebel zusammen mit dem Schaltkabel. Soweit so gut. Was man bedenken muss: Je mehr Ritzel die Kassette aufweist, desto geringer sind die AbstĂ€nde zwischen den einzelnen Ritzeln und desto genauer muss die Schaltung eingestellt werden. Dazu habe ich mehrfach ein Video von SRAM auf YouTube angesehen und bin dann ganz genau wie gezeigt vorgegangen. FĂŒr solche Arbeiten sind YouTube-Videos wirklich wertvoll (so etwas gab es frĂŒher nicht).

Schmuckschatullen
Schmuckschatullen

NatĂŒrlich musste ich nach all der Schrauberei eine Sonntags-Testfahrt machen. Ich wĂ€hlte eine etwa 20 Kilometer lange Runde mit teils steilen Anstiegen um die kleinen GĂ€nge zu testen aber auch mit flachen und leicht abfallenden Streckenabschnitten um eben die grösseren GĂ€nge zu erfahren. Das hat dann alles bestens funktioniert. Positiv aufgefallen ist mir, dass der gesamte SRAM-Antrieb ruhiger funktioniert als die Shimano-Schaltung zuvor. Berghoch, in kleinere GĂ€nge schalten funktioniert nahezu gerĂ€uschlos. Schön. Der neu schnellste Gang bietet in der FlĂ€che einen echten Mehrwert. Interessanterweise glaubte ich aber eher den Effekt des ovalen Kettenblatts zu spĂŒren. Berghoch ist das eine echte Hilfe. Ich kann lĂ€nger gleichmĂ€ssig treten. Obwohl das Kettenblatt unrund ist habe ich das GefĂŒhl, dass es sich runder/gleichmĂ€ssiger treten lĂ€sst. Am TREK 1120 bin ich bisher 30-rund, 28-oval, 30-rund und nun 30-oval gefahren. Das Konzept der ovalen KettenblĂ€tter ĂŒberzeugt mich wirklich. Am unteren und oberen Totpunkt, dort wo ich am wenigsten Kraft einleiten kann, ist der Durchmesser des Kettenblatts am geringsten und deshalb fĂ€llt es leichter, diese Punkte zu ĂŒberwinden und wieder in den Bereich zu kommen, wo man mit Kraft nach unten treten kann, wo das Kettenblatt dann am grössten ist. Ja, fĂŒr mich funktioniert das. Zumindest empfinde ich das so.

Nun hoffe ich natĂŒrlich, dass die Schaltprobleme nicht wieder auftauchen und dass ich an der neuen Schaltung lange Freude haben werde.

Samstag, 23. Mai 2020

E-Bike Entscheidung

Spezialized-E-Bike
Spezialized-E-Bike

Heute Morgen waren wir wieder in einem grossen Bikeshop und haben uns E-Bikes angesehen. Die Auswahl war nicht sehr gross, doch relativ rasch ist uns ein Specialized-E-Bike ins Auge gesprungen. Die richtige Grösse, nicht schwarz oder grau und ziemlich schnittig und aufgerĂ€umt. Karin hat damit eine Probefahrt gemacht und fand das Fahrverhalten ziemlich gut. Doch die etwas spezielle Farbe, nicht wirklich hellblau, so etwas Jeans-artiges, mochte sie nicht vom Fleck weg ĂŒberzeugen.

Wir haben natĂŒrlich beim VerkĂ€ufer nachgefragt, doch die roten Modelle sind bereits alle ausverkauft. Dies sei auch noch das Letzte in diesem blau. An Lager gĂ€be es nur noch weiss oder schwarz. FĂŒr mich war der Fall eigentlich rasch klar. Das war das "beste" E-Bike, welches wir bisher angesehen haben. Zumindest sah es sehr stimmig aus und passte in der Grösse und... es hatte zumindest etwas Farbe 🌈. Und auch der Preis war o.k.

Karin brauchte noch etwas Zeit, stellte noch ein paar Fragen und dann kam: "Ja, o.k., das will ich." đŸ€

Interessant fand ich, dass wir das Bike nicht gleich mitnehmen konnten. Es wird nun noch kurz in der Werkstatt ĂŒberprĂŒft und die Software des Motors und der Steuerung wird auf den aktuellsten Stand gebracht (😄 muss man das spĂ€ter updaten?). Am nĂ€chsten Samstag können wir es abholen und somit dĂŒrfte klar sein, dass wir am Sonntag darauf eine gemeinsame Ausfahrt unternehmen werden, Darauf freue ich mich schon.

Freitag, 22. Mai 2020

durchatmen

irgendwo im Unterholz
irgendwo im Unterholz

Eigentlich dachte ich, dass ich heute wiedereinmal in die Stadt fahre um mich mit der Rikscha zu zeigen. Buchungen habe ich nach wie vor keine, doch etwas PrÀsenz markieren kann bestimmt nicht schaden. Doch das erste Wort im Satz zeigt schon an, dass ich mich dann anders entschieden habe.

Weshalb ich mich umentschieden habe, kann ich gar nicht so genau sagen. TrÀgheit/Faulheit? Furcht vor Misserfolg? Feigheit vor dem Kunde? Vermutlich eine Mischung von all dem. Hinzu kommt, dass ich schon seit bald einer Woche eine irgendwie komische, undefinierbare Stimmung mit mir herumtrage. Ich kann es wirklich nicht benennen. Wie eine Vorahnung... keine Ahnung von was...

Weil in den letzten zwei Wochen auch meine BikeausflĂŒge ziemlich abgenommen haben wollte ich vor dem kommenden Wetterumschwung den Mittag fĂŒr eine Biketour nutzen. Wieder war ich nicht sonderlich motiviert, obwohl eigentlich alles perfekt war. Warmes, trockenes Wetter, herrlich auflebende Natur, kaum andere Menschen. Und weil eben alles so ideal war, konnte ich nicht einfach nur etwas dahingondeln. Es wa klar, dass mindestens ein veritabler HĂŒgel bezwungen werden will. Mein Herz braucht wieder einmal Belastung. Das Blut muss stark durch den Körper gepumpt werden und der Schweiss soll Schadstoffe ausspĂŒlen. Frischer Sauerstoff soll die geistigen Nebelschwaden vertreiben.........

Sonntag, 17. Mai 2020

im Sonntagsdress

der Sonne entgegen
der Sonne entgegen

Vor 2012 trug ich das "The Ritz"-Bikeshirt ab und zu und die vorwiegend ĂŒberrascht-positiven Reaktionen brachten mich dann auf die Idee, dies als meine Berufskleidung als Rikschafahrer zu tragen (passt ja gut zu einem Bike Butler). Seitdem assoziere ich das Shirt mit Arbeit und habe es nie mehr zum Biken angezogen.

schwierige LichtverhÀltnisse
schwierige LichtverhÀltnisse

Heute war ich (leider, wie schon gestern) eher mĂ€ssig gelaunt und dachte mir, dass dieses Shirt den Tag etwas aufwerten wĂŒrde. Zumal es sehr gut zu einem Sonntag passt. Ausserdem wollte ich wiedereinmal ein Bild von mir auf dem Bike machen und nicht nur das Bike in der Landschaft fotografieren. Üblicherweise erzeuge ich die Blogbilder mit meinem Handy. Da ich dieses jedoch nicht auf ein Stativ montieren kann, wird es mit Selbstauslöser ziemlich schwierig. Also packte ich die SONY RX100 MkIII mit einem Ministativ in den Rucksack.

Ich kann den Selbstauslöser auf 10sec. einstellen. ZusĂ€tzlich bietet der Fotoapparat die Möglichkeit, fĂŒnf Bilder in Serie zu schiessen. Ich dachte, dass ich diese beiden Funktionen kombinieren kann um die Erfolgsaussichten auf ein gutes Bild zu vergrössern. Unterwegs, als ich dann erste Bilder machen wollte stellte ich dann aber fest, dass dies nicht geht. Also entweder Serienbilder oder Selbstauslöser. Man kann sich einfach vorstellen, dass solche Bilder dann eine ziemliche Aktion bedeuten. Fotoapparat aufstellen, Bildausschnitt wĂ€hlen, Auslöser drĂŒcken, zum Bike hinrennen, aufsteigen und in Richtung Kamera fahren und nach genau 10sec. im geplanten Bildausschnitt sein. Das braucht dann meist ein paar AnlĂ€ufe.

Doch heute hatte ich die nötige Zeit und Musse dafĂŒr. Von den insgesamt etwa 20 Versuchen sind dann immerhin zwei brauchbare Bilder entstanden. Die LichtverhĂ€ltnisse waren auch recht schwierig, vor allem im Wald. Im Schatten wurden die Bilder ziemlich dunkel und an sonnigen Stellen neigte der Apparat rasch zur Überbelichtung. NatĂŒrlich... wĂ€re ich ein besserer Fotograf, wĂŒrde ich die Funktionen des Apparats besser kennen und wĂŒrde ich mir jeweils noch etwas mehr Zeit nehmen, wĂŒrden bessere Bilder durchaus machbar sein. WĂŒrde, wĂ€re, hĂ€tte... Fahrradkette... 😜

Zuhause habe ich mich dann noch etwas mit den Einstellungen des Apparats beschĂ€ftigt und siehe da: Es gibt gesonderte Funktionen, fĂŒr 10sec. Selbstauslöser und 3 oder 5 Serienbilder. Ich hĂ€tte nur etwas besser/weiter suchen sollen. (Link zum Song des Tages)

Samstag, 16. Mai 2020

Velogeschichten

corona-mÀssig nichts los
corona-mÀssig nichts los

Es zeichnet sich langsam aber sicher ab, dass sich Karin ein E-Bike anschaffen will. Deshalb besuchten wir heute Morgen einen der grösseren E-Bike-Shops in der Umgebung. Infolge Corona-Schutzmassnahmen mussten wir vor dem GeschĂ€ft anstehen, weil nur eine bestimmte Anzahl Menschen gleichzeitig sich im GeschĂ€ft aufhalten dĂŒrfen. Diese Situation zeigt aber auch, wie gross die Nachfrage nach dieser Radgattung ist. 🙄

100% E-Bike
100% E-Bike

Als wir an der Reihe sind, betreten wir das Lokal und ein freundlicher Angestellter (mit Gesichtsmaske) fragt, was wir denn wĂŒnschen. Karin sagt: "Ich möchte ein E-Bike um etwas Spazieren zu fahren. Am liebsten möchten wir uns etwas umsehen und dann ein paar RĂ€der probefahren." Ich fand den Einsatzzweck sehr passend beschrieben 😉. O.K. Es sind geschĂ€tzte 40 NeurĂ€der im Verkaufsraum. Knapp die HĂ€lfte davon E-MTBs, die anderen dann eher Trekking und/oder City-Bikes. Und, ein kleiner Aufreger fĂŒr mich, es waren auch zwei E-RennrĂ€der da. Das kann ich nun so ĂŒberhaupt nicht verstehen. Wer um Himmels Willen kauft sich ein Rennrad mit Motor??? Das ist doch ein Widerspruch in sich! Aber, ich bin alt und verstehe die heutige Welt eh nicht mehr so richtig. Denn siehe da, wĂ€hrend unseres Besuchs hat tatsĂ€chlich jemand eines dieser E-RennrĂ€der ausgetestet und zeigte sich danach begeistert und sehr kaufinteressiert...


dunkelgrau oder schwarz?
dunkelgrau oder schwarz?

Depremierend sind auch die angebotenen Farben. Möchten Sie gerne silber, anthrazit oder schwarz? 😬. Es ist mittlerweile wie bei den Autos. Nur ja keine Emotionen, möglichst unauffĂ€llig und mainstream-meinungsneutral. So verwundert es dann nicht, dass die zwei Modelle, die Karin am ehesten zusagten dann anthrazit und schwarz waren. Ziemlich Ă€hnliche Bikes. Eines mit konventioneller 10-fach-Kettenschaltung und eines mit Gates-Zahnriemen und 8-fach-Nabenschaltung. Beide mit Bosch-Motoren. So rein technisch hĂ€tte ich eher zum Riemen-Velo tendiert, doch Karin fand die 8 Gangstufen etwas weit auseinander abgestuft und das FahrgefĂŒhl mit normaler Kettenschaltung hat ihr besser zugesagt. Aber gleich so entscheiden konnte sie sich dann doch nicht. Wir haben beide E-Bikes noch fotografiert, haben uns artig bedankt und machten uns auf den Heimweg.


Am Nachmittag machte ich dann noch einen kurzen Bikeausflug mit dem TREK 1120. Zuerst besuchte ich ein OptikergeschĂ€ft, weil ich mir eine neue, korrigierte Sonnenbrille kaufen möchte. Das war dann aber eher ein frustrierendes Kauferlebnis. Als ich 4 oder 5 Brillengestelle anprobierte merkte ich, dass dies dem VerkĂ€ufer irgendwie nicht so zusagt. Auf meine Frage nach dem warum kam die Antwort: "Wissen Sie, wegen Corona mĂŒssen wir jedes Brillengestell nach der Anprobe desinfiziern." Ich war ziemlich perplex. Ja und? Will er mir jetzt etwas verkaufen und nimmt den Aufwand in Kauf oder will er lieber eine ruhige Kugel schieben? Ich fass es nicht.😠. Dann lass es doch bleiben...

Irgendwie war dies heute einfach nicht mein Tag. Selbst auf dem Bike fĂŒhlte ich mich nicht sonderlich wohl, war ĂŒberhaupt nicht leistungsbereit und die vorherrschende GemĂŒtslage wĂŒrde ich als missmutig bezeichnen. Selbst beim Kaffeehalt am Pistenende fand ich es depremierend, dass kein Flugzeug zu sehen war und irgendwie alles von diesem unsichtbaren Virus bestimmt und angehalten wird. Es ist eine wirklich komische Zeit (und ein komischer Tag)...

Samstag, 9. Mai 2020

fiese Anstiege

Heute morgen traf ich drei Freunde fĂŒr eine gemeinsame Trainingstour. Weil wir alle in letzter Zeit sehr viel auf dem Bike waren, gab es eine lĂ€ngere Diskussion, wo wir heute durchfahren wollen. Alle bekannten Trails haben wir in den letzten Wochen schon abgefahren und eigentlich wollten wir nicht wieder eine dieser "Standardrunden" fahren.

Als das GesprĂ€ch in Richtung "fiese Anstiege" abdriftete wusste ich, dass es heute (zumindest fĂŒr mich) richtig hart wird. Ich bin körperlich der Grösste von uns und somit auch der Schwerste. Inkl. Kleidung und Rucksack wiege ich locker 95 Kilo. Zusammen mit dem Bike kommen also fast 110 Kilo zusammen, die ich den Berg hochdrĂŒcken muss. Erschwerend kommt hinzu, dass ich das (verschlissene) 28er Kettenblatt gegen das original 30er getauscht habe und somit mein kleinster Gang noch eine Spur lĂ€nger/hĂ€rter wurde.

Beim ersten dieser "fiesen Anstiege" wollte ich dann mitten in der Steigung auf den allerkleinsten Gang schalten und musste dabei feststellen, dass da kein Gang mehr vorhanden war. Ich fuhr schon im kleinsten Gang. Ich muss das also so hinkriegen. Der Puls liegt im roten Bereich, ich ringe keuchend nach Luft, der Schweiss fliesst, doch ich gebe nicht auf und kĂ€mpfe mich hoch. So etwas wĂŒrde ich mir selbst freiwillig nicht antun.

Die zweite Rampe ist dann noch steiler und auch lĂ€nger. Ich kĂ€mpfe zwar, muss aber irgendwann einfach eingestehen, dass ich das nicht packe. Ich steige also ab und beginne zu schieben. NatĂŒrlich ist das fĂŒr meine Laune nicht gerade förderlich. Die Anderen halten in der Steigung vielleicht einmal an um den Puls etwas zu beruhigen, doch dann starten sie erneut und drĂŒcken sich hoch. Mir fehlt dafĂŒr schlicht die Kraft.

Zum GlĂŒck besteht eine Rundtour nicht nur aus "fiesen Anstiegen" und immer nachdem es wo hochgegangen ist, folgt eine spassige Abfahrt. Somit ist auch emotional fĂŒr Ausgleich gesorgt. Ohne solche Bikekumpels, oder den dadurch entstehenden Gruppendruck, wĂŒrde ich solche Routen nicht fahren. DafĂŒr bin ich zu weich und zu wenig leidensbereit.

Das Wetter war heute ĂŒbrigens vorsommerlich schön. In der Nacht hat es noch leicht geregnet, doch tagsĂŒber war es sehr sonnig und um die 25° Grad warm. Die Feuchtigkeit verdampfte und dadurch war die Luft schwĂŒl, schwitzig und eher schwer und wenig erfrischend. Weil ich körperlich stark gefordert wurde, hatte ich auch keine Musse um ein Foto zu schiessen. Das GPS sagt: 42 km., 2:53 Std., 900 Hm.

Freitag, 8. Mai 2020

schöne Strassentour

unten der ZĂŒrichsee, dahinter HĂŒgel und schneebedeckte Berge
unten der ZĂŒrichsee, dahinter HĂŒgel und schneebedeckte Berge

Heute war herrliches Wetter und gegen 24° Grad angesagt. Ideal also fĂŒr eine Bikerunde. Zumal ich gestern zuhause geblieben bin und somit wieder etwas Bewegung fĂ€llig war. Ich hatte keine wirklich gute Idee, welche Strecke ich fahren will, denn in den letzten Monaten habe ich in der direkten Umgebung wohl schon alle interessanten Bikerunden mehrfach abgefahren. Da kam der Anruf eines Freundes gerade richtig. "Wollen wir uns am Nachmittag in der Stadt auf ein Bierchen treffen?" Ja, das fand ich eine gute Idee. Dann halt eine Strassenrunde mit dem Kish und keine Bikerunde mit dem TREK.

Ich hatte viel Zeit und entschied mich deshalb mit einem grösseren Umweg in die Stad zu fahren. In Richtung ZĂŒrcher Oberland starten, dann etwas Bergtraining mit der Steigung auf den Pfannenstiel und danach runter ans rechte Ufer des ZĂŒrichsees und von da ins Stadtzentrum. Ich schĂ€tzte dafĂŒr etwa zweieinhalb Stunden, wenn ich um 14:00 Uhr in der Stadt sein soll, dann muss ich also etwa um 11:30 Uhr losfahren. Um nicht gestresst zu sein, besser etwas frĂŒher. Bis ich fertig angezogen war und vor der Garage die GPS-Aufzeichnung startete, war es dann genau 11:15 Uhr.

Die erste Fahrstunde ist zwar nicht wirklich flach, doch nur leicht wellig und mit dem leicht rollenden Kish komme ich gut voran. Es ist wirklich angenehm warm und ich geniesse die Fahrt. Habe stets Druck auf dem Pedal, fĂŒhle mich ziemlich wohl und geniesse Radwege abseits des Verkehrs. Dann durchquere ich Uster, fahre auf der Ostseite am Greifensee vorbei und komme an den Fuss der Steigung nach Egg und von da dann hoch zum Pfannenstiel.

Wenn man die Blogsuche bemĂŒht und "Pfannenstiel" eingibt, erhĂ€lt man ĂŒber 20 Treffer. Das heisst, ich kenne die Steigung ziemlich gut. Es sind knapp 300 Höhenmeter und die Strasse steigt ziemlich gleichmĂ€ssig an. Es gibt keine steilen Rampen, ich kann alles im mittleren Kettenblatt hochkurbeln und brauche dafĂŒr etwa 25 Minuten. Das sind dann die 25 Minuten des Tages mit Puls ĂŒber 150, wo der Schweiss fliesst und ich auf eine regelmĂ€ssige, nicht zu stark forcierte Atmung achten muss. Da kommt das Blut in Wallung. Sauerstoff wird benötigt. Der Körper reinigt sich von innen heraus.

Kuz nach dem höchsten Punkt mache ich eine kurze Pause und geniesse die Aussicht auf den ZĂŒrichsee und die dahinterliegenden HĂŒgel und Berge. Ich bin zufrieden. Das war eine gute Idee. Kurz nach der Weiterfahrt halte ich dann nochmals kurz an um das Tagesfoto zu schiessen. Danach geht es rassig bergrunter und bei Herrliberg komme ich dann an den ZĂŒrichsee. Von da rolle ich ganz locker bis ins Stadtzentrum. Als ich am vereinbarte Treffpunkt von Rad steige zeigt die Uhr 13:45 Uhr. Habe also gut geschĂ€tzt. Genau zweieinhalb Stunden.

Als mein Freund dann kommt, stellen wir beide fest, dass uns der Magen etwas knurrt. Wir besuchen eine Wurstbude und kaufen uns etwas zu essen. Das ist der leichte Teil. Schwieriger wird es, eine Sitzgelegenheit zu finden. Die Stadtverwaltung hat so ziemlich alle Sitzgelegenheiten entweder demontiert oder abgesperrt. Man will keine Möglichkeit bieten, dass sich die Menschen zu nah kommen oder dass sich Gruppen bilden.

Ingesamt war ich aber ĂŒberrascht, wie lebendig im Moment die Stadt wieder ist. Das Geisterstadtfeeling verzeiht sich langsam. Restaurants beginnen Tische und StĂŒhle rauszustellen, da sie ab kommenden Montag wieder öffnen dĂŒrfen. Man sieht wieder viel mehr Menschen als vor ein paar Wochen und eigentlich erstaunt es mich, dass man fast keine Vermummten maskentragende Menschen sieht. Nach all der Pro-Masken-Stimmungsmache in den Medien und den Ergebnissen von einigen Umfragen, hĂ€tte ich doch mit bedeutend mehr Maskierten gerechnet. "Ui, ui, ui" sagt nun der besorgte MusterbĂŒrger. "wie unvernĂŒnftig und verantwortungslos!". Die riskieren alle eine "zweite Infektionswelle". Und spĂ€testens nach der spanischen Grippe von 1918 weiss man doch, dass eine zweite Welle noch viel mehr Opfer fordern wird, als die Erste...

Wir sind dann etwas durch die Stadt geschlendert und auf der RathausbrĂŒcke haben wir dann doch noch das angesprochene Bierchen getrunken. Dabei stellte ich wiedereinmal fest, wie wenig Alkohol ich konsumiere. Nach 3,3 dl Bier war mir gleich etwas schummerig. Wir plauderten noch etwas, bevor wir uns verabschiedeten. Als ich auf das Bike stieg wusste ich, dass der bisher gefahrene Geschwindigkeitsdurchschnitt nach unten fallen wĂŒrde. Erstens war ich schon etwas mĂŒde und zweitens musste der einverleibte Alkohol ja auch erstmal verarbeitet werden.

Ich nahm es dann ziemlich gemĂŒtlich, habe aber dann doch noch einen ZusatzhĂŒgel eingebaut und fand es einfach sehr schön, wieder einmal auf Strassen dahinzurollen. Das war eine schöne Tour, ein schöner Tag und auch die Stimmung in der Stadt hat mich etwas beruhigt und motiviert. Anfang nĂ€chster Woche soll es zwar wieder regnen und kĂ€lter werden, doch wenn es das Wetter dann wieder zulĂ€sst, werde ich wohl mit der Rikscha wieder starten. Viel wird vermutlich nicht zu gewinnen sein, doch ich möchte mich wieder zeigen und auch ein paar neue Fotos wĂŒrden der Facebookseite von Bike Butler gut tun. Das GPS sagt: 76 km., 3:35 Std., 890 Hm.

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